Endlich gibt es auch einen Blog für die grosse deutschsprachige "Gespräche mit Gott"-Community.
"Ich habe in all meinen Büchern die Feststellung getroffen, dass ich ein unvollkommener Filter bin. Ich gebe nicht vor, in der Lage zu sein, die Weisheit Gottes in vollkommener Form durch zu bringen. Ich hoffe nur, in der Lage zu sein, zu der Erörterung - zu dem „Gespräch“ - über Gott beizutragen, indem ich allen mitteile, was ich vermittels meines eigenen Prozesses, den ich in meinem ersten Buch beschrieben habe, über Gott zu erfassen kam. Dies zu begreifen, liebe Leserin, lieber Leser, ist wichtig. Sofern du glaubst, dass ich eine Vorstellung über mich selbst hätte, ich sei ein Prophet Gottes, ein Mann, der das Wort Gottes ohne Schwachstellen und Irrtümer ausspricht, dann, mein Freund und meine Freundin, irrst du dich in deinem Glauben. Ich wollte gerne, dass meine Bücher ohne Schwachstellen sind, aber das ist nicht der Fall. Ich wollte gerne, dass die Bibel makellos ist, doch das ist sie nicht. Ich wollte gerne, dass der Talmud fehlerfrei ist, er ist es freilich nicht. Ich wollte gerne, dass die Bhagavad Gita fehlerfrei ist, doch sie ist es nicht. Hier stehen wir wieder, siehst du das? Es gab bereits viele Bücher, die in Anspruch nahmen, „das Wort Gottes“ zu enthalten. Und, sie tun es. Doch dieses „Wort“ wurde durch unvollkommene Filter hindurch gebracht, durch nicht voll entwickelte Gemüter von Männern und Frauen. Keines von ihnen sollten wir als „Evangelium“ heranziehen, das heißt, wir sollten nicht davon ausgehen, dass eines davon unfehlbar sei.
In dem Augenblick, wo ich behaupte, dass mein Buch unfehlbar ist, werde ich gefährlich. Tue das also nicht, liebe Leserin, lieber Leser. Und habe nicht einmal einen Bedarf dafür inne. Versuche nicht, "Gespräche mit Gott" zum unfehlbaren Wort Gottes zu machen. Auf der anderen Hand allerdings verliere nicht den Glauben an jedes einzelne Wort des Buches, schlicht, weil ich versichere, dass einige der Worte unvollkommen sein könnten. Nimm vielmehr aus dem Text das, was sich für dich gut, wertvoll, wahr und wirklich anfühlt. Und segne es dafür, dass es dir das überbringt."
~ Neale Donald Walsch
Namaste'
Br. Bernard
5 Kommentare:
Liebe Neale!
Die Bücher, die Du verfasst hast, tun einfach nur gut. Ich konnte mit dem Herzen die Botschaften richtiggehend "erfühlen", die für mich gepasst haben und ich bin überzeugt, dass es Hunderttausenden auf diesem Planeten ebenso geht.
Der Filter lässt sich vermutlich gar nicht vermeiden und wird von Gott auch mit Sicherheit einkalkuliert worden sein.
Danke, lieber Neale, dass Du uns in dieser Zeit begleitest und beim Erwachen behilflich bist.
Wilhelm Kurzböck
Engerwitzdorf/Österreich
Hallo Freunde!
Melde mich nach einer längeren schöpferischen Pause wieder zu Wort.
Die "Gespräche mit Gott" gehören meiner Meinung nach zu den revolutionärsten Verkündungen der göttlichen Wahrheiten unserer Zeit, wobei für mich nicht relevant ist, ob Neale Donald Walsch wirklich mit Gott gesprochen hat, oder selbst zu den Erkenntnissen gelangt ist (eigentlich ist ja beides das selbe).
Die (für mich) wichtigste Aussage ist, daß wir uns von allen alten Vorstellungen und Glaubensmustern freimachen sollten (genau dies sagt Bahá'u'lláh auch). Vor allem solten wir, wie im Band "Freundschaft mit Gott" zu lesen ist, Gott nicht als stafende verurteilende Macht zu sehen, sondern Gott als liebenden, barmherzigen Freund anzunehmen.
Und auch in der Aussage "Deine Seele ist der Teil von dir, der Gott am nähesten ist" steckt sehr viel Wahrheit.
Ein fröhliches Hallo,
die Bücher vom Neale waren für mich ein supertoller Einstieg und ich habe die ersten drei bände nacheinander drei Male gelesen. Auch sind sie bestimmt immer wieder mal als Tagesinspiration gut geeignet.
Ein der Wichtigsten Ausagen für mich:
Erkenne deine Glaubensmuster und Gewohnheiten!
Alexander Przibill aus Rodgau....near Frankfurt/Main
www.die-unterlassungs-berater.de
Ist der Buddhismus eine atheistische Religion?
Anlässlich seiner kürzlichen Asienreise besuchte der Papst auch die Insel Sri Lanka. Obwohl der Heilige Vater in seiner Begrüssungsansprache ausdrücklich darauf hinwies, dass er 'grossen Respekt' vor den anderen Weltreligionen hätte, blieben die buddhistischen Mönche demonstrativ allen Veranstaltungen fern. Sie erinnerten sich an eine seiner früheren Aussagen, in welcher er den Buddhismus als 'atheistisch' bezeichnete.
Die Mönche haben diese als Kritik an ihrer Religion empfunden und sie war ja wohl auch so gedacht. Aber die Empörung war im Grunde unberechtigt. Dem Buddhismus ist tatsächlich ein monotheistisches Gottesbild fremd, er kennt keinen allmächtigen Gottvater, der über alles herrscht und dem alles untertan ist. Was wir Gott nennen war für Buddha jenseits jeder Begriffsbildung, jenseits jedes qualifizierbaren und quantifizierbaren Denkens, also ganz eigentlich ein NICHT-ETWAS (nirvana), ein geheimnisvolles Nichts allerdings, das als Möglichkeit ALLES (samsara) in sich birgt.
Im Gegensatz zu den westlichen Hochreligionen gibt es im Buddhismus nicht nur keinen Gottesbegriff, sondern es gibt auch keinen Glauben. Der Mensch soll Wahrheiten erkennen und nicht glauben. "Glaubt es nicht, weil es in einem heiligen Buche steht", ermahnt uns Buddha in einem berühmten Meisterwort, "nehmt es nur an, wenn ihr es selbst als gut, wahr und richtig erkennen könnt." In einem anderen Sutra sagt er: "Wenn das, was ich euch lehre, unvereinbar scheint mit dem, was ihr schon wisst, so bleibt vorerst bei dem, was ihr schon wisst".
Der Buddhist kennt die Frage: "Glaubst du an Gott?" sowenig wie der Wissenschaftler die Frage nach dem 'Glauben' an beispielsweise mathematische Formeln akzeptieren würde. Entweder man befasst sich mit den Gesetzen der Mathematik und erkennt Schritt um Schritt deren Richtigkeit, oder man tut es nicht. Dann bleibt die Mathematik ein 'Buch mit sieben Siegeln'. Ganz sicher jedoch ist sie keine Glaubensfrage. Der Buddhismus ist seinem Wesen nach auch kein Glaubensbekenntnis sondern vielmehr eine Erkenntnislehre.
Dies kommt unserem westlichen Denken vorerst einmal sehr entgegen. Hat nicht die Kirche im Mittelalter geglaubt, die Erde stünde im Mittelpunkt der Schöpfung? Dann hat die Wissenschaft - trotz aller kirchlichen Proteste! - erkannt, dass dem nicht so ist
Gläubige Juden, Christen und Muslime tun sich allerdings schwer mit dem Gedanken, dass Erkenntnis höher stehen soll als Glauben. Gleichzeitig übt dieser 'Heilsweg ohne Gott' auf die wissenschaftlich ausgerichteten Menschen im Westen eine grosse Faszination aus. Nicht nur weil er dogmenfrei und damit unglaublich tolerant ist, sondern weil sich die buddhistische 'Letzte Wahrheit' mit nichts widerspricht. Wenn beispielsweise die Astrophysiker heute davon ausgehen, dass unser Universum vor x-milliarden Jahren aus einem Urknall hervorgegangen sei, so führt uns die Frage, was denn eine Sekunde vor dem Urknall existiert habe, ebenfalls zu diesem geheimnisvollen Nicht-Etwas. Ein Nichts, das dann schliesslich zu ALLEM, zu unserem Universum, wird.
Peter Grieder
Ehem. Kurator Tibet-Institut Rikon CH
mein lieber neale
ich möchte mich bei dir bedanken. du und gott habt mir soviel gutes in mein leben gebracht. ich kann dir nur sagen wie wunderbar mein leben wurde durch eure worte. eure arbeit war so wunderbar die ihr bis dato geliefert habt und es machte so viel spass es zu lesen. danke vielmals fü deinen mut denn du aufgebracht hast.
es ist nur zu empfehlen und wen es auch nur einen satz ist den man brauchen kann.
ich liebe euch ( dich und GOTT)
namaste mein lieber
gabriela
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